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Verschärfte Cash-Kontrollen in EU-Casinos ab 2026 - Was sich für den DACH-Markt ändert

Mit der EU-Verordnung 2024/1624 zur Bekämpfung von Geldwäsche rücken Casinos stärker in den Fokus der europäischen Finanzaufsicht. Auch wenn die formale Anwendungsfrist der Anti-Money-Laundering-Regulation erst im Juli 2027 endet, sind die Folgen in der Praxis deutlich früher spürbar. Bereits ab 2026 gelten neue Maßstäbe für den Umgang mit Bargeld. Diese Veränderungen betreffen nicht nur Betreiber, sondern auch Casino-Gäste und die nationalen Glücksspielmärkte im deutschsprachigen Raum. Ein aktueller Bericht von SiGMA World zeigt, dass es dabei nicht allein um die europaweite Bargeldobergrenze von 10.000 € geht. Ziel ist es, Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu unterbinden. Im Mittelpunkt steht vielmehr der strukturelle Umbau der internen Kontrollsysteme. Betreiber müssen Identitätsprüfungen, Meldewege und Dokumentationspflichten deutlich ausweiten und technisch modernisieren.

von Thomas Kellner

Sicherheit und Skandale

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