Schaden Glücksspiele bei der Kreditvergabe?

Veröffentlicht am 17.April.2018 in Casino Tipps

Schaden Glücksspiele bei der Kreditvergabe?

Wer jemals darauf angewiesen war, einen Kredit von einer Bank zu erhalten, weiß, dass neben der allgemeinen Bonität und den Einkommensverhältnissen auch andere Faktoren in Augenschein genommen werden. So ist beispielsweise der Umgang mit Geld in der Vergangenheit seitens des Kreditnehmers ein Faktor, der in Betracht gezogen wird, um zu sehen, ob dieser in der Lage sein wird, den Kredit erfolgreich zurückzuzahlen. 

Ein Bankberater wird also einen Blick auf Ihre vergangenen Konto-Eingänge und Ausgänge werfen, um eine fundierte Entscheidung über Ihr künftiges Verhalten zu treffen. Wie sehen in solch einem Umfeld jedoch Überweisungen aus, die ihren Weg in Online Casinos oder andere Glücksspiele finden? Denken Banken bei sowas sofort, dass man unweigerlich in eine Glücksspielfalle geraten ist und deswegen unzuverlässig bei der Rückzahlung der Raten sein wird?

 

Schaden Glücksspiele Ihrer Kreditwürdigkeit

Die gute Nachricht lautet: normalerweise nicht, solange kein negativer Trend erkennbar ist oder das Glücksspiel problematisch erscheint. Gehen wir davon aus, dass Ihr monatliches Budget in den letzten drei Jahren 30,-€ pro Monat betrug und dann über die drei Jahre ständig angewachsen ist, bis es nun bei 200,-€ liegt, so könnte dies schon Grund genug dafür sein, dass eine Bank Ihnen den Kredit versagen wird. Schließlich ist ein klarer Trend erkennbar, der davon ausgehen lässt, dass auch in Zukunft diese Ausgaben ansteigen werden. Ein weiterer Punkt ist jedoch mindestens ebenso wichtig.

Hierbei handelt es sich um das problematische Spielen. Sieht der Bankberater also beispielsweise auf dem Konto, dass das Spielverhalten immer so aussieht, dass beispielsweise mit einem niedrigen Betrag begonnen wird und noch während des gleichen Spielabends weitere Zahlungen folgen, die zudem auf einen gewissen Kontrollverlust hindeuten, sprich: immer höher werden, ist auch dies ein Ausschlussfaktor. Dieses Verhalten wird jedoch durch ein ganz spezielles Verhaltensmuster noch getoppt.

Dieses "schlimmste Verhalten" tritt dann ein, wenn ersichtlich wird, dass auch auf Kredit gespielt wird. Achtung: hierzu zählt normalerweise auch der Kontokorrentkredit - also der Dispo. Spielen Sie um das Geld anderer, zeugt es in den Augen der Bank (und nicht nur in deren), dass das Spielen deutlich problematisch geworden ist und dass Sie möglicherweise auch künftig über Kredite ein riskantes Glücksspiel eingehen werden und daher nicht mit einem hohen Kredit betraut werden sollten.

Spielen Sie also monatlich beispielsweise um 50,- €, ohne dieses Budget nach oben hin zu verändern, so brauchen Sie sich in aller Regel keine Sorgen zu machen, was Ihre Kreditwürdigkeit angeht. Die meisten Deutschen haben ein derartiges Budget (oder sogar höher), wenn es um die wöchentlichen Lottoziehungen geht.

 

Alternative Zahlungsmethoden

Wollen Sie trotzdem auf Nummer sicher gehen, so können Sie auf alternative Zahlungsmethoden zurückgreifen. Bedenken Sie dabei, dass hierdurch lediglich verdeckt werden kann, dass das Geld für Glücksspiele aufgewendet wird. An Ihrem "Cashflow" - also der Tatsache, dass regelmäßig Geld von Ihrem Konto abfließt, täuscht das natürlich nicht hinweg. Und wenn Sie darauf zurückgreifen möchten, um problematisches Spielen oder gar eine Spielsucht zu verbergen, sollten Sie sich dringend Hilfe suchen, bevor Sie Ihr Leben ruinieren.

Viele Zahlungsmethoden können weitestgehend anonym, beziehungsweise derart anonym verwendet werden, dass zumindest die Hausbank nichts davon mitbekommt, dass Geld für Glücksspiel verwendet wird. Hier finden Sie eine Auflistung der häufigsten Zahlungsmittel im Online Casino Bereich