Mit dieser Methode schlugen Studenten das Casino

Veröffentlicht am 24.May.2018 in Casino Tipps

Blackjack schlagen durch Kartenzählen

Glücksspielbegeisterte rund um die Welt, versuchen täglich die Chancen und Wahrscheinlichkeiten im Online Casino in ihrem Sinne zu überlisten.

Dass das auch manchmal funktioniert hat vor einigen Jahren das MIT Blackjack Team bewiesen, die seit 1979 eine Strategie entwickelt haben, um das Haus im beliebten Kartenspiel Blackjack zu schlagen. 

 

Wie Studenten die Casinos zum Narren hielten

Diese Strategie ist heutzutage als Kartenzählen bekannt und wurde in den 1960ern und 1970ern von Mathematikern erforscht und bald schon in echten Spielen angewendet, um private Investments zu vervielfachen. 

Dabei kamen viele unterschiedliche Ansätze zur Anwendung. Ihnen allen liegt zu Grunde, dass ein Kartendeck eine bestimmte Anzahl an Karten umfasst und die Kartenwerte bekannt sind. Werden Karten ausgeteilt, so steigt dementsprechend die Wahrscheinlichkeit, dass diese Kartenwerte weniger häufig in den verbleibenden Spielkarten vorhanden sind. 

So lassen sich basierend auf den Geschehnissen im Blackjack Spiel entsprechende Wahrscheinlichkeiten errechnen, die ein bestimmtes Ergebnis wahrscheinlicher oder weniger wahrscheinlich werden lassen. 

 

Investments erzielten 250% Rendite

Und dass dies auch funktioniert, wurde von diesen Studenten lebhaft bewiesen. Die Investments, die für das sogenannte MIT Blackjack Team aufgewendet wurden, stammten allesamt von privaten Investoren und erzielten enorme Erträge. So konnten über die erste zehnwöchige Periode 250% Rendite erzielt werden - was enorm ist, wenn man bedenkt, dass es sich bei Blackjack eigentlich um ein Casino-Glücksspiel handelt bei dem naturgemäß das Haus den Vorteil für sich beansprucht.

Allerdings hat ja bekanntlich alles ein Ende und so war dies auch beim MIT Blackjack Team. Denn nachdem bekannt wurde, dass die MIT Studenten eine Formel gefunden hatten, um das Casino bei seinem eigenen Spiel zu schlagen, reagierten natürlich auch die Casinos. 

Zunächst wurden alle bekannten Kartenzähler aus praktisch allen Casinos verbannt. Viele der Studenten durften also schlichtweg nicht länger spielen. Eine beliebte Vorgehensweise von Casinos, wenn man eine Lösung findet, um ihr System zu schlagen.

 

Doch auch die Casinos sind nicht dumm

Gleichzeitig sprach sich die Strategie des Kartenzählens jedoch auch unter normalen Spielern herum und so reagierten die Casinos auch von einer anderen Seite und sorgten dafür, dass das Kartenzählen zumindest deutlich schwieriger werden würde. 

Dies schafften sie durch den Einsatz von mehreren Kartendecks, sodass die Wahrscheinlichkeiten schwieriger zu berechnen waren. Und eigene Kartenzähler, die das Spiel im Blick behielten und hierdurch verdächtige Spieler schnell enttarnen konnten. Hinzu kam die sogenannte "Cutting Card" also eine Karte, die sich im Deck befindet und bestimmt, dass ein neues Kartendeck verwendet wird. 

Und so hatte nach knapp 40 Jahren auch das letzte Casino reagiert und entsprechende Strategien eingeführt, um das Kartenzählen zu verhindern. Und so löste sich das MIT Blackjack Team zu Beginn der 1990er Jahre auf. 

 

Lohnt es sich noch?

Nun lautet natürlich die Frage, ob sich Kartenzählen noch immer rentiert. Und die Antwort ist ziemlich klar: wenn die Profis vom MIT sich nicht länger professionell damit beschäftigen, dann scheinen die Maßnahmen der Casinos gegriffen zu haben und sich das professionelle Verwenden des Kartenzählens nicht länger auszuzahlen.

Oder war die Veröffentlichung darüber, dass das MIT Blackjack Team sich aufgelöst hat, etwa nur Schall und Rauch und nur ein Ablenkungsmanöver, um fleißig weiterhin Geld mit Glücksspiel zu verdienen? Letztlich bleibt die Antwort Ihnen überlassen. 

Insbesondere vor dem Hintergrund von Zufallsgeneratoren und den vielen Decks, die pro Blackjack Runde verwendet werden, raten wir aber vom Kartenzählen ab und empfehlen, Blackjack als das zu sehen, was es ist: ein Glücksspiel.

Lust auf Blackjack bekommen? Hier finden Sie die besten Blackjack Varianten und die Regeln erklärt.