Gezinkter Würfel gefunden - von vor 600 Jahren!

Veröffentlicht am 25.April.2018 in Industrie News

Würfelspielbetrug im Mittelalter

Glücksspiel gehört, wie der Name bereits anzeigt, zu den Spielen, bei denen das Glück (manche nennen dies auch den Zufall) entscheidet, wer gewinnt und wer verliert. Doch manche Menschen versuchen den reinen Zufall auf unlautere Art und Weise zu den eigenen Gunsten zu verschieben.

Die ersten Nachweise von Glücksspielen in der kulturellen Menschheitsgeschichte reichen bis ins Jahr 2300 vor Christus zurück. Und soweit der Geschichtsschreibung bekannt ist, wurden derartige Glücksspiele von Menschen jeder Couleur sogar im antiken China genossen! Historiker konnten die erste Erwähnung von Würfelspielen im Jahre 500 vor Christus verorten, nachdem zwei Würfel in eine ägyptischen Grab entdeckt worden sind.

Wenn Sie jedoch an einem extrem alten Würfel interessiert sind, können wir auf den vermeintlich ältesten Würfel der Welt verweisen, der im Iran gefunden worden ist und beinahe 5000 Jahre alt ist. Man könnte beinahe sagen, dass Würfel unsere Spezies von Beginn an begleitet haben.

 

Mittelalterlicher Würfel zum Schummeln

Davon abgesehen wurde aber auch während Ausgrabungen im norwegischen Bergen erst jüngst ein sehr interessanter Würfel entdeckt. Denn dieser Würfel verfügt über einige interessante Abweichungen vom normalen Standard.

Forscher sind nämlich der Meinung, dass dieser Würfel, der übrigens unterhalb der Stadt vergraben war, verwendet worden ist, um beim Glücksspiel zu betrügen. Der über 600 Jahre alte Würfel verfügt über zweimal die Ziffer 5 und zweimal die Ziffer 4.

Es wird angenommen, dass der Würfen verwendet worden ist, um bei einem damals populären Würfelspiel zu betrügen und zeigt auf, dass Betrug beim Glücksspiel seit jeher zu den dunklen Realitäten gehört hat!

Die Archäologin Ingrid Rekkavik hat diesen faszinierenden Fund auf ihrem Norwegen Blog behandelt. Dort wird erwähnt, dass der Würfel möglicherweise in einem Spiel names "Passe-Dix" verwendet worden.

Ziel von "Passe-Dix" war, dreimal mit dem Würfel zu würfeln und dabei eine Gesamtaugenzahl von 10 zu erhalten. Der erste Spieler, der weniger als zehn erwürfelte, verlor. Durch die Verwendung eines solchen Würfels war das Gewinnen praktisch garantiert.

Das Spiel war tatsächlich derart populär und gleichzeitig derart häufig Grund für Probleme, dass die damalige Regierung das Spiel komplett verboten hatte. Ein Gesetz aus dem Jahre 1278 bedeuete, dass man, sofern man beim Spielen erwischt werden würde, damit zu rechnen hatte, dass die Regierung die kompletten Geldeinsätze konfiszieren würde und man zusätzlich noch eine Strafe zu bezahlen hatte.

"Es ist aufregend, sich vorzustellen, wie wohl das letzte Spiel mit diesem Würfen ausgesehen haben mag. Wurde der Betrug aufgedeckt?", schreibt Rekkavik, "Was ist mit diesem Würfel passiert? Wurde er möglicherweise von einem aufgeregten Betrüger weggeworfen, um Spuren zu verwischen? Oder wurde er wütend von einem betrogenen Mitspieler dorthin geworfen, wo er nach über 600 Jahren gefunden wurde?

 

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Glücksspiel ist heutzutage nur noch einen Klick entfernt und durch staatliche Aufsicht, kommen garantiert keine gezinkten Würfel zum Einsatz.